Allgemeines

Wir haben ein Schulprofil mit sozialem Schwerpunkt. Ziel ist es, die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu starken Menschen zu erziehen, die die nötige Leistungsbereitschaft und Selbstständigkeit entwickeln, um in unserer heutigen Gesellschaft ihren Platz zu finden. Unsere Schwerpunkte setzen wir dabei auf verantwortungsvolles und sozial engagiertes Lernen. Gewaltfreiheit, Friedensliebe, Selbstverantwortung und umweltbewusstes Verhalten sollen so selbstverständlich werden.

Die Ausbildung von Sozialkompetenzen ist die Basis unserer Arbeit. Soziales Verhalten ist die Voraussetzung für ein gutes Miteinander – in der Schule wie auch in der Gesellschaft. Miteingeschlossen sind auch die personalen Kompetenzen. Ein solides Selbstkonzept mit der Kenntnis der eigenen Fähigkeiten fördert das soziale Verhalten.

An unserer Schule werden diese Kompetenzen durch folgende Angebote unterstützt:

Zertifikat für Soziales Engagement

1. Grundlagen "Soziales Engagement" (SE) - Verankerung im Bildungsplan sowie im Schulprofil

Mit dem neuen Bildungsplan von 2016 wird das bisherige Konzept SE neu gedacht. Soziales ehrenamtliches Engagement ist zum einem in der Leitperspektive BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) als auch in unserem Schulprofil wiederzufinden.

„Wir haben ein Schulprofil mit sozialem Schwerpunkt. Ziel ist es, die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu starken Menschen zu erziehen, die die nötige Leistungsbereitschaft und Selbstständigkeit entwickeln, um in unserer heutigen Gesellschaft ihren Platz zu finden. Unsere Schwerpunkte setzen wir dabei auf verantwortungsvolles und sozial engagiertes Lernen. […] (Quelle: http://www.bildungszentrum-haslach.de/soziales-profil.html)“

 

2. Umfang/Kriterien

  • Einmaliges Praktikum im sozialen Bereich (Klasse 8/9, mind. 20h)
  • Sowie mindestens ein weiteres soziales Engagement pro SJ (6-9) im Schulalltag

 

  • Weitere Kriterien/Hinweise:
    • Besonderes Engagement kann im Nachweis vermerkt werden und wird dann im Zertifikat SE Klasse 9 berücksichtigt

3. Mögliche Einsatzgebiete

  • Praktikum in einer sozialen Einrichtung (mind. 20h)
  • Engagement im Schulalltag:
    • Streitschlichter
    • Schulsanitäter
    • Bücherei-Scouts
    • Schülerband
    • Leitung/Mitbetreuung von AG
    • Mitwirken von schulischen Veranstaltungen (nach Absprache)
      • B. Einschulungsfeier, Abschlussfeier, Tag der offenen Tür, Rock am Campus, Fasnacht, Gottesdienste
    • Juniorbegleiter
    • Mitwirkung in der SMV über mehrere Jahre
    • Weiteres kann nach Absprache genehmigt werden

Verantwortlichkeiten

  • SE-Team (SJ 17_18: Allgaier, Burger, Gengenbacher, Lehmann S., Nitz)
Prävention statt Intervention - Übersicht über unsere Präventionsmaßnahmen

Präventionsübersicht der Sekundarstufe

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Präventionsübersicht der Primarstufe

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Lions Quest

Ein Beispiel für Präventionsarbeit an unserer Schule ist das Programm Lions-Quest „Erwachsen werden“. Es vermittelt grundlegende Lebenskompetenzen und hilft, jugendlichem Fehlverhalten entgegen zu wirken. Zu den Lebenskompetenzen zählen soziale, emotionale und kommunikative Kompetenzen. Die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen wird unterstütz, indem jeder einzelne Schüler in die Klassengemeinschaft integriert wird, ein gesundes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl entwickelt, die eigenen Gefühle und die der anderen bewusst wahrnimmt und lernt, mit Emotionen umzugehen. Das Programm fördert die Bereitschaft, sich zu engagieren und Verantwortung für sich und seine Umwelt zu übernehmen.

Interaktionspädagogik

"Der Mensch wird nicht als Mensch geboren. Nur langsam und mühevoll, in fruchtbarem Kontakt, in Kooperation und Konflikten mit seinen Mitmenschen erwirbt er die kennzeichnenden Eigenschaften.“ (Arnold M. Rose)

Interaktionspädagogik in der Grundschule

Die Interaktionspädagogik wird von der Schulsozialarbeit im ersten Schulhalbjahr für die 1. und 3. Klassen angeboten. Pro Klasse werden 5 Einheiten à 2 Schulstunden gemeinsam mit den Klassenlehrern durchgeführt.
Innerhalb dieser Stunden bekommen die Schülerinnen und Schüler Aufgaben und machen Spiele, die dazu beitragen sollen, sich selbst und andere besser kennen zu lernen sowie das Gemeinschaftsgefühl und das Sozialverhalten in der Klasse zu stärken. Alle Kooperationsspiele sind in altersangemessene Geschichten „verpackt“ (Dschungel, Weltraum, Expedition im Nordpolarmeer). Am Ende jeder Einheit wird in einer Reflexionsrunde die Nützlichkeit und Bedeutung von kooperativem, prosozialem Verhalten besprochen. Da die Anforderungen an Zusammenarbeit und Absprachen aufeinander aufbauen und die Schüler immer wieder selbst reflektieren, was sie wie noch besser machen können, ist im Rahmen dieser Stunden deutlich beobachtbar, wie die Klasse zunehmend lernt, Absprachen zu treffen, Rücksicht zu nehmen, zusammen zu arbeiten und gemeinsam ein Ziel zu erreichen.

Ansprechpartnerin: Christine Riehle,  Dipl. Soz. Arb. FH (Schulsozialarbeit), Tel. 07832/9754-169

Interaktionspädagogik in der Sekundarstufe

Die interaktionspädagogischen Einheiten werden von den MitarbeiterInnen der Schulsozialarbeit im ersten Schulhalbjahr der 5. Klasse durchgeführt. Es sind 5 Einheiten à 2 Schulstunden vorgesehen. Der Hintergrund ist der, dass in der 5. Klasse die Klassen neu „gemischt“ werden. Es kommen Schüler verschiedener Grundschulklassen, häufig sogar verschiedener Schulen zusammen.

So bietet es sich an, den Klassenverband von Anfang an durch gezielte Maßnahmen zu fördern und dabei auch dem einzelnen Schüler Lernfelder zur individuellen Entwicklung zur Verfügung zu stellen.

Die Interaktionspädagogik bietet Hilfe im Prozess des Kennenlernens, der Klassenfindung, beim Aufbau des Klassenzusammenhalts, sie fördert die  Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit und stärkt entsprechende Schlüsselqualifikationen der einzelnen Schüler, z. B. Durchsetzungs-, Reflexions- und Kritikfähigkeit.
Inhaltlich bedienen wir uns verschiedener Elemente aus der Interaktions- und Erlebnispädagogik. Zunächst kommen Kooperationsspiele zum Einsatz, die die Zusammenarbeit in Kleingruppen fördern. Anschließend gehen wir zu Kooperationsspielen über, die den Aufbau von Kooperationsstrukturen in der Gesamtgruppe zum Ziel haben. Abschließend werden Übungen durchgeführt, die das Vertrauen der Klassenkameraden untereinander fördern sollen. Am Ende jeder Einheit findet eine Reflexionsrunde statt, bei der besprochen wird, was gelernt wurde und worauf man in Zukunft achten möchte.


Der Klassenlehrer ist bei den Einheiten anwesend und hat so ebenfalls die Möglichkeit, seine Schüler, mit ihren Stärken und Schwächen, besser kennen zu lernen.

Ansprechpartnerin: Mathias Beisiegel, (Schulsozialarbeit), Tel. 07832/9754-110

Erlebnispädagogik

Vor allem in unserer 7. Klassenstufe werden Module der Erlebnispädaggik durchgeführt.

Bei der Erlebnispädagogik werden Selbstvertrauen, Mut und Geschicklichkeit, aber auch Köpfchen und die Fähigkeit, miteinander zu kommunizieren gefördert und ist somit für uns ein wichtiger Baustein in der Prävention. Dabei kann es vorkommen, dass der ein oder andere in der Gruppe "aufblüht", dass Fähigkeiten erkannt werden und ein völlig neues Gruppengefühl entstehen kann. Kooperation anstatt Konkurrenz.
Seit Tausenden von Jahren erlebte der Mensch Abenteuer, oder vielmehr musste er abenteuerliche Situationen meistern
Wo bleibt heute der Freiraum, eigene Erlebnisse zu haben?
Immer mehr versuchen Kinder und Jugendliche diesen Mangel mit künstlich erzeugten Erlebnissen und Erfahrungen wie Fernsehen Computerspiele oder auch Videos zu kompensieren, d.h. ein Erleben aus zweiter Hand!
Abenteuer sind Erlebnisse, die der Alltag nicht bietet. Sie geben einem das Gefühl von hautnah Erleben bis hin zum Kick, und sind demnach eine Alternative, sich ein gutes Gefühl aktiv, selber, und auf natürlichem Wege zu holen. Und genau das möchte die Abenteuer-Pädagogik im Zusammenhang mit Suchtprävention erreichen.

Erlebnispädagogische Aufgaben bieten die Möglichkeit erlebnispädagogische Aktionen mit sozialem Lernen in der Gruppe zu kombinieren. Das gemeinsame Erleben von Spannung und entsprechendes Handeln, die gegenseitige Unterstützung und Kooperation zum Bewältigen der gemeinsamen Herausforderungen stehen hierbei im Vordergrund.
Begeisterungsfähigkeit und Motivation, das Erlernen der Teamfähigkeit, der Umgang mit Konflikten, die Gruppenselbsterfahrung werden auf spielerische Art und Weise vermittelt und transparent.

Konzeptgedanke und Ziele
Hauptziel: Steigerung eines positiven Selbstkonzepts und Selbstwertgefühls. Der Zielgedanke dabei:

  • gemeinsames Handeln
  • gegenseitige Unterstützung
  • Kooperation anstatt Konkurrenz

Wichtige Einzelerfahrung:

  • Wertschätzung lernen
  • Toleranz lernen
  • Rücksichtnahme entwickeln
  • Geduld lernen
  • aktives Zuhören
  • mit Nähe und Körperkontakt zu Anderen umgehen können
  • Eigenverantwortung übernehmen
  • Zeigen von Führungskompetenz bzw. Initiative statt Passivität
  • Selbstbehauptung und Durchsetzungsvermögen erfahren
  • Unterordnung unter Mehrheitsentscheidungen und deren Unterstützung auch bei abweichender eigener Meinung
  • Selbstvertrauen stärken
  • Kennenlernen der eigenen Stärken und realistische Selbsteinschätzung
  • Eigene Erfahrungen und Verhaltensweisen erkennen

Wichtige Gruppenerfahrung

  • Offenheit zueinander
  • Kreativität und Gestaltung (jeder bringt seine Fähigkeiten ein und alle Fähigkeiten werden genutzt)
  • Vertrauen zueinander entwickeln
  • Handlungsfähigkeit in Stress- und Grenzsituationen
  • Umgang mit dem Risiko (in der Gruppe werden Risiken oft aus Angst als Schwächling dazustehen/Angst zu zeigen missachtet)
  • Verhalten bei Unfällen und Notlagen
  • Gemeinsame Planung
  • Erlebnis und Abenteuer (Herausforderung in ungewohnter Umgebung gemeinsam erleben)
  • Spaß im gemeinsamen Entdecken erleben
  • Entwicklung von Problemlösungsstrategien (wie wurde ein Problem angegangen und wie traf die Gruppe Entscheidungen?)
  • Kompromissbereitschaft bei Entscheidungen
Suchtprävention

Ansprechpartnerin für die Angebote im Bereich Suchtprävention ist Christine Riehle. Sie ist Mitarbeiterin der Schulsozialarbeit der Stadt Haslach im Kinzigtal und steht für Rückfragen gerne unter Tel.nr. 07832/9754-110 zur Verfügung.

Alkoholprävention mit "Tom und Lisa"

Tom und Lisa"Tom & Lisa" ist ein interaktiver Workshop zur Alkoholprävention, der von den MitarbeiterInnen der Schulsozialarbeit in allen 8. Klassen durchgeführt wird. Der Workshop dauert 2 x 3 Schulstunden in zwei aufeinander folgenden Wochen.
Tom und Lisa planen und feiern eine Party und alle in der Klasse sind eingeladen. Hier geht es ausgesprochen lebhaft zu! Der Workshop hat den Charakter eines Planspiels, bei dem die Klasse in Teams eingeteilt wird, die untereinander in Wettstreit treten. Es geht um Informationsvermittlung zum Thema Alkohol (z.B. in Quizform), Erlebnisübungen (z.B. mit Rauschbrillen), Erfahrungsaustausch und Auseinandersetzung, Rollenspiele (z.B. Stimmung machen, Durchspielen einer Notsituation). Auch die Eltern sind in Form eines Elterninterviews, das die Schüler zu Hause durchführen, mit einbezogen. Dem Gewinnerteam winkt zum Abschluß ein Preis.

Ansprechparterin: Christine Riehle (Schulsozialarbeit), Tel. 07832/9754-110

Suchtprävention mit "Mädchen SUCHT Junge"

"Mädchen SUCHT Junge" ist ein interaktiver Workshop zur Suchtprävention, der von den MitarbeiterInnen der Schulsozialarbeit in allen 7. Klassen durchgeführt wird.
Dabei werden die Klassen geschlechtsspezifisch getrennt. Die Mädchen arbeiten mit einer weiblichen Trainerin, die Jungen mit einem männlichen Trainer. Der Workshop dauert 3 Schulstunden. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden in ihrer Gruppe selbst, welches der 4 angebotenen Module sie bearbeiten wollen. Zur Verfügung stehen die Themenbereiche Rauchen, Alkohol, PC & Co. und Bodykult.
Methodisch wird interaktiv mit großen Magnettafeln gearbeitet, außerdem kommen Erlebnisübungen und Rollenspiele zum Einsatz. Informationsvermittlung, Erfahrungsaustausch und Auseinandersetzung stehen als Ziele des Workshops gleichwertig nebeneinander.

Ansprechpartnerin: Christine Riehle (Schulsozialarbeit), Tel. 07832/9754-110

Schulsanitäter und Streitschlichter

Schulsanitätsdienst- Schüler helfen Schülern

Unsere Schulsanitäter sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und an ganz normalen Schultagen für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern bei Notfällen. Sie sind fit in Erste Hilfe, wissen, wie man einen Verband anlegt und wie man die stabile Seitenlage ausführt.

Jeder kann lernen, einen Verband richtig anzulegen

Unser Schulsanitätsdienst geht weit über Erste Hilfe hinaus: Schulsanitäter/-innen übernehmen Verantwortung für ihre Mitschüler/-innen. Sie sind bei Unfällen in der Schule als erste zur Stelle, leisten Erste Hilfe und informieren wenn nötig den Rettungsdienst. Das sind wichtige Aufgaben, die Wissen und Einfühlungsvermögen, aber auch Selbstbewusstsein und Teamarbeit erfordern.

Hier lesen Sie mehr über unsere Schulsanitäter

Streitschlichtung- Schüler als Mediatoren

Streitschlichtung durch Schüler ist ein wichtiger Baustein in unserem niederschwelligen Präventionsangebot. Streitschlichtung bedeutet Vermittlung und ist ein Verfahren zur Konfliktlösung. Ein Streitschlichter ist als unparteiischer Dritter bei der Konfliktlösung behilflich, d.h. die Lösung eines Konfliktes wird nicht von den Streitschlichtern vorgegeben, sondern von den Kontrahenten erarbeitet. Dabei helfen die Streitschlichter den Betroffenen sich über ihre Gefühle und Interessen klar zu werden und sie verständlich zum Ausdruck zu bringen. Das gemeinsame Ziel ist es, eine Lösung ohne Verlierer zu finden.

Klassenrat und Vollversammlung

Schüler lernen Demokratie

Vollversammlung in unserer Turnhalle

Wie unsere heutigen Schüler die Bürger von morgen sind, die in Vereinen, Räten, Bürgerinitiativen etc... Verantwortung übernehmen werden, sollten sie diese Verantwortung heute schon erlernen und anwenden. An unserem Bildungszentrum werden die Schüler von Anfang an in Mitbestimmung und Mitentscheidung eingebunden.

 

Dies beginnt im Unterricht, in dem die Schüler die entsprechende Sachkompetenz und die Verfahren erwerben, an Diskussionen und Debatten teil zu haben, anderen zuzuhören, eigene Standpunkte vorzutragen und Anträge zu formulieren. Unsere Schülerinnen und Schüler beteiligen sich in der Schülermitverantwortung (SMV), im Schülerrat und wirken an den regelmäßig stattfindenden Vollversammlungen mit.

Der Klassenrat

Der Klassenrat fördert das demokratische Miteinander und das Mitmachen in der Schule. Er ist das demokratische Forum einer Klasse. In den wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Sitzungen beraten, diskutieren und entscheiden die Schülerinnen und Schüler über selbstgewählte Themen: über die Gestaltung und Organisation des Lernens und Zusammenlebens in Klasse und Schule, über aktuelle Probleme und Konflikte, über gemeinsame Planungen und Aktivitäten.

Der Klassenrats-Briefkasten steht dabei die ganze Woche über im Klassenzimmer bereit, damit die Schülerinnen und Schüler ihre Anliegen einwerfen und sammeln können. Vor jedem Klassenrat wird er geleert.

Es liegen drei verschiedenfarbige Zettel bereit, die für folgendes stehen: 

  • grün: Ich finde gut, dass …
  • gelb: Ich schlage vor, dass …
  • rot: Ich finde nicht gut, dass ...

Jeder Schüler darf pro Woche maximal 3 Zettel ausfüllen. Diese dürfen auch von einer Farbe sein und müssen den Namen des Schülers enthalten.

In den Klassenratssitzungen werden die Themen und Probleme vorgetragen, diskutiert, gelöst und Beschlüsse gefasst.

Der Klassenrat fördert so ein positives Klassen- und Lernklima, die Stärkung der Klassengemeinschaft und trägt zur Gewalt- und Mobbingprävention bei.

Die Schülerinnen und Schüler sind herzlich eingeladen, sich rege daran zu beteiligen und ihre Vorschläge, Probleme, Lobe, Anregungen, Kritiken etc. in den Klassenrats-Briefkasten zu werfen.

Kooperationsklassen mit gesitig behinderten Mitschülern

Wir kooperieren mit der Carl-Sandhaas-Schule, der Schule für geistig Behinderte in Haslach durch die Bildung von Kooperationsklassen, in denen Schülerinnen und Schüler teilweise gemeinsam beschult werden. In der Regel wird alle zwei Jahre eine Integrationsklasse gebildet.

Gemeinsamer Unterricht findet in den Fächern Bildender Kunst, Textiles Werken, Hauswirtschaft, Religion, Sport und Musik statt. Darüber hinaus werden außerschulische Unternehmungen gemeinsam gestaltet. Beispiele hierfür sind der Bastelnachmittag, Schullandheimaufenthalt oder Schulübernachtungen.

An einem Nachmittag in der Woche treffen sich die Schüler der Kooperationsklasse um gemeinsam etwas zu unternehmen, frei vom Notendruck. Daraus entstehen schulübergreifende Projekte wie zum Beispiel ein Zirkusprojekt in der 6. Klasse. Ein besonderes Projekt, welches den Sozialpreis vom Lions Club erhielt, ist das KOOP-Café in der 9. Klasse.

Generationenprojekt

Seit 5 Jahren wird das Generationenprojekt „Jung trifft Alt“ am Bildungszentrum Haslach durchgeführt. Schüler und Senioren begegnen sich, es kommt zu beiderseitigem Austausch. Fester Bestandteil des Projekts ist, dass die Schülerinnen und Schüler den Senioren vorlesen. Dieses Jahr besuchten die Schülerinnen und Schüler aus der 6a, der Klasse von Herrn Walden, das Schwarzwald-Wohnstift und das Alfred-Behr-Haus in Haslach. Das Projekt startete mit einer Führung in der Stadtbücherei, mit Frau Adam, wo die Schüler erfuhren, welche Bücher oder welche Literatur sich zum Vorlesen für die Senioren anbietet. Aber das Projekt ging weit über das Vorlesen hinaus. Die Schüler lernten durch die Besuche die Wohn- und Lebenswelt und die Konzepte der beiden Haslacher Seniorenheime kennen. Bei einer feierlichen Eröffnung wurden durch Auslosung Paare gebildet, die dann über die Laufzeit des Projekts zusammen waren, welches dieses Jahr von Ostern bis Pfingsten lief. Nach dem Vorlesen wurde dann miteinander gespielt, gerätselt oder einfach nur geredet. Mit diesem Projekt wurde die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler gefördert, doch darüber hinaus bewiesen die Schülerinnen und Schüler sehr großes Einfühlungsvermögen und stellten sich bedingungslos auf die Bedürfnisse der Senioren ein. Der Abschluss des Projekts fand in der Bibliothek der Generationen statt. Hier erhielten die die Schüler und Schülerinnen den Qualipass und die Senioren und Seniorinnen hatten bei diesem Besuch, Gelegenheit ein bisschen „Schulluft“ zu schnuppern.

Lesefreundeprojekt

Seit 2008 läuft das Lesefreunde-Projekt an unserer Schule. Das Projekt wurde von Prof. Fischer und Familie Schippers aus Zell/Unterharmersbach ins Leben gerufen und wird von ihnen auch unterstützt und betreut.

Die Schülerinnen und Schüler aus der vierten Ganztagsklasse lesen den Vorschulkindern aus den drei Haslacher Kindergärten vor. Prof. Fischer und Familie Schippers weisen die Schüler in das Vorlesen ein. Bei einer Führung durch die städtische Bibliothek lernen die Schülerinnen und Schüler auch, wo geeignete Bücher für die Kindergartenkinder zu finden sind. Nach einer feierlichen Eröffnung, bei der die Lesepaten einander zugeordnet werden, geht‘s dann los mit dem Vorlesen.

Die Schülerinnen und Schüler lesen den Kindergartenkinder 20 Minuten vor und im Anschluss bleibt noch Zeit für gemeinsames Spielen. Zum Abschluss des Projekts erhält jedes Kind eine Urkunde. Im vergangenen Schuljahr haben insgesamt 70 Kinder an diesem Projekt teilgenommen. Dieses Projekt stärkt nicht nur die Lesekompetenzen der Schülerinnen und Schüler, es erleichtert den Kindergartenkindern den großen Schritt in die Schule und ganz nebenbei entstehen Freundschaften.