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"Bienenwunder" - Die neue Schülerfirma am Bildungszentrum

Wussten Sie, wusstet Ihr, dass mehr als ein Drittel unserer Nahrungsmittel ausschließlich nach der Bestäubung durch Bienen wächst und gedeiht?

Die Biene, so klein sie doch ist, ist also eigentlich ziemlich wichtig. Auch für unsere Schülerfirma, schließlich haben wir uns das Ziel gesetzt, eine Schulimkerei aufzubauen und Honig zu produzieren.

Unten könnt Ihr noch mehr erfahren!

Preise/Bestellung

Preise:

50g - 1,70€ | jetzt wieder verfügbar!
250g - 4,50€ | jetzt wieder verfügbar!
Bienenwachskerzen - 1,80€ | neu!
Honiglöffel - 3€ ausverkauft!

Bestellung:

E-Mail an bienenwunder@bz-haslach.de
 
 
Wer wir sind

Wir sind überwiegend 8./9. Klässler, sieben Jungen und zwei Mädchen.

Und wieso sind wir in der Schülerfirma? Wir haben mal gesammelt, es gibt nämlich viele gute Gründe;)

...weil es Spaß macht, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten.
... weil ich selber Imker bin und es mir Spaß macht mit anderen zusammenzuarbeiten.
... weil es mit Spaß macht als Team ein gemeinsames Ziel zu verfolgen
... weil es mich interessiert wie ein Unternehmen aufgebaut, organisiert und hoffentlich zum Erfolg geführt wird.... weil es immer wieder toll ist zu sehen, es eine kleine (oder auch große) Gruppe an Menschen alles anstellen kann, damit sie Erfolg hat.
... weil ich lernen kann, wie es ist ein eigenes Produkt zu verkaufen.
... weil ich mehr über Design/Marketing lernen kann.
... weil ich gerne Projekte mache wie Geld auftreiben oder auch Honig herstellen.
... weil ich gerne mit anderen Leuten arbeite, mit denen ich sonst keinen Kontakt habe.

 Wer mitmachen möchte, kann sich an Silke Nitz (nitz@bz-Haslach) wenden!

Die Schülerfirma mit ihren Unterstützern Hermann Matt vom Imkerverein Haslach (3.v.r) sowie Kristina Förtsch von der Hochschule Offenburg (1.v.r.)

Abteilungsvorstellungen

Imkerei (Niclas Rigling):

„Zu meinen Aufgaben gehört es, dass ich regelmäßig nach den Bienen schaue und dafür sorge, dass es ihnen gut geht. Es gibt sehr viele Aufgaben, die erledigt werden müssen. Meine Aufgaben sind abhängig von der Jahreszeit. So muss ich zum Beispiel kontrollieren, ob sich die Varroamilbe ausbreitet oder auch, ob die Bienen gefüttert werden müssen. Weiter muss ich prüfen, wann die Waben gedeckelt sind, damit wir schleudern können. Auch das Ableger bilden gehört unter anderem zu meinen Aufgaben.“

Technik (Klaus Müller, Pascal Quintel):

„Wir sorgen dafür, dass unsere Bienen überhaupt einen Standort haben. So haben wir zunächst den Platz vorbereitet. Aktuell arbeiten wir an einem passenden Untergrund. Derzeit müssen wir Beuten für unsere Völker bauen. Die Rähmchen sind bereits hergestellt. Wir arbeiten also mit den unterschiedlichsten Materialien.“

IT/Marketing (Hendrik Brucker):

„Zu den Aufgaben der IT/Marketing-Abteilung zählt die Mediengestaltung, also das Kombinieren von Medienelementen (Grafiken, Texte, Bilder, ...) zu dem erforderlichen Medienprodukt (Flyer, Plakat, ...), sowie das Dokumentieren der Arbeitsergebnisse in Form von Bildern. Außerdem ist sie für die Wartung der Website und für alle anderen auf die Informationstechnik bezogenen Fragen zuständig.“

Finanzen (Simon Haller):

„Wenn die Schülerfirma Geld benötigt, dann muss ich zur Bank und Geld holen. Genauso muss ich immer mal wieder den Kontostand checken. Die Kunden geben mir die Rechnung und das Geld. Ich führe einen Ordner mit lauter Rechnungen. Bis jetzt hat alles mit den Finanzen geklappt.“

Unterstützer
Unser Tagebuch

Unser Tagebuch

Hier möchten wir Sie und Euch auf dem Laufenden halten, an was wir gerade arbeiten! Einfach mitverfolgen, wie unsere Imkerei sich entwickelt. Wir würden uns freuen!

 

November 2017

Leider ist der Honig noch nicht im Verkauf, sehr ärgerlich, aber irgendwie haben wir alle sehr viel zu tun. Zum Ende des Monats, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft, wird nun aber der Honig endlich zum Verkauf angeboten. Gut, dass wir nochmal abfüllen konnten. Über 80 Gläser stehen nun für hungrige Käufer bereit.

Darüber hinaus haben wir auch Kerzen gerollt, auch diese wollen wir verkaufen.

Bei der Suche nach Honigprodukten sind wir auf die Herstellung von „Wachstücher“ gestoßen, die als Alternative zur Frischhaltefolie oder auch Alufolie verwendet werden können. Ein nachhaltiges Produkt, was wir nächste Woche versuchsweise einmal herstellen und dann ebenfalls verkaufen möchten. 

Hermann Matt und Silke Nitz, unsere betreuende Lehrerin, haben sich außerdem mit unserem Schulleiter Christof Terglane getroffen, da wir gerne einen Materialraum haben würden. Er leitet die Holz-AG und so scheint unser Materialraum in greifbare Nähe gerückt sein. Aktuell haben wir unsere Sachen im „ganzen Schulhaus“ verteilt- nicht optimal.

Ein Treffen der Schülerfirma steht außerdem an, schließlich muss die Vermarktung geplant und optimiert werden. Es bleibt arbeitsreich…

Oktober 2017

Wir haben zwei neue Mitglieder!! Jan und Florian unterstützen uns zukünftig. Das freut uns sehr, da Hendrik und Simon auch schon bald ihren Abschluss machen.

Übrigens konnten wir nun Honig abfüllen. In dieser Saison möchten wir nur 250g Gläser anbieten. Dies erscheint uns am Sinnvollsten. Im Rahmen der AG haben wir die ersten 40 Gläser abgefüllt und etikettiert. Die Kinder waren mit viel Freude dabei und das ein oder andere Mal mussten sie gebremst werden. Verkaufen werden wir sie voraussichtlich ab November. Zunächst wollen wir uns über die Preise nochmal Gedanken machen, bzw. neu kalkulieren, schließlich ist unser Angebot nun sehr viel größer. Jan und Florian hatten die sehr gute Idee, dass wir auch in Haslachs Geschäften unseren Honig verkaufen könnten. Dies wird aktuell von uns geplant.

Das vierte Volk, welches bisher noch bei Herrn Matt stand, konnten wir nun zwischenzeitlich auch zu uns an die Schule holen, so dass nun alle Völker bei uns stehen.

September 2017

Mit dem neuen Schuljahr bieten wir nun auch eine Imker-AG (Aktionsgemeinschaft) an. 12 Schülerinnen und Schüler haben Lust mit uns gemeinsam an den Bienen zu arbeiten und viel über die Bienen zu lernen. Weiterhin unterstützt uns der Imkerverein Haslach, was wir sehr zu schätzen zu wissen. Vielen Dank! Ein großes Ziel sollte sein, dass wir nun junge Imker „heranziehen“, die Lust haben, irgendwann in die Schülerfirma einzusteigen.

Die 12 sind eine lustige Truppe und es ist eine neue Herausforderung für uns, zugegebenermaßen auch nicht ganz einfach…

An den Bienen gibt es aktuell nicht mehr so viel zu tun. Aber wir mussten weiterhin zufüttern, damit die Völker das Winterfutter eintragen können. Ob dies gelungen ist, haben wir kontrolliert, indem wir die Völker mit einer Kofferwaage gewogen haben. Auch wenn das linke Volk etwas „schwächer“ war, haben alle genug Futter für den Winter!

Viele Menschen unterstützen uns. Vielen Dank!

Auch im August haben waren wir nicht untätig. Es gab einiges zu tun, denn unsere Bienen kennen keine Sommerferien;-)

So konnten wir tatsächlich nochmal schleudern, so dass wir insgesamt rund 77kg Honig in diesem Jahr ernten konnten. Ein stolzes Ergebnis! Im Herbst machen wir uns nun an die Vermarktung. Es gibt also bald wieder Bildungshonig!!

Damit wir auch im kommenden Jahr gesunde Bienenvölker haben, haben wir außerdem im August begonnen, die Bienen winterfertig zu machen. So haben wir die schwarzen Waben entfernt und vor allem haben wir auch die Behandlung mit Ameisensäure gegen die Varroamilbe durchgeführt. Natürlich half uns hier auch wieder Hermann Matt vom Imkerverein, der uns auch im August tatkräftig unterstützte. Als kleines Dankeschön haben wir ihn bei seinem beim Ferienprogramm der Stadt Haslach unterstützt.

Wir hatten wieder einmal viele liebe Menschen, die uns ohne Gegenleistung unterstützt haben. So hat uns Karl Schnaitter aus Hofstetten ein Ablegervolk geschenkt. Einfach so! Vielen, vielen Dank! Das ist besonders toll, da uns ein Volk geschwärmt ist und wir es nicht mehr finden konnten. Interessanterweise scheint es ein Imkerkollege von Herrn Matt gefunden zu haben. Üblicherweise darf der Finder das Volk dann auch behalten.

Dann hat uns der Vater von Niclas sowie das Kieswerk den Untergrund für unseren Bienenstand gespendet. Niclas, sein Vater und sein Opa haben es dann eines abends eingebracht. Was sollen wir sagen? Vielen, vielen Dank!!

Leider haben uns nun Klaus, Pascal und Niclas verlassen, da sie Abschluss gemacht haben und im September eine Ausbildung beginnen. Auch euch vielen Dank für eure Arbeit! Noch immer sorgen wir uns etwas um Nachwuchs, weshalb wir zum kommenden Schuljahr eine Bienen-AG anbieten werden. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf viele interessante und neugierige Schüler. Natürlich müssen die Inhalte der AG noch geplant werden. Hierzu werden sich Simon, Hendrik und auch Frau Nitz nochmal intensiv Gedanken machen.

Übrigens ist unser kleiner Film nun ebenfalls fertiggestellt!

Juli 2017

Es ist wohl die schönste Arbeit des Imkers- das Ernten des Honigs!

Am Samstag, den 01.07. war es soweit. Morgens um 8.30 Uhr trafen wir uns, um mit der Arbeit zu beginnen. Zunächst mussten wir bei allen Völkern überprüfen, welche Waben verdeckelt sind, hier ist der Honig eingetragen und von den Bienen mit etwas Wachs verschlossen. Für uns ein Signal, dass der Honig „reif“ ist. Nachdem wir alle drei Völker überprüft hatten, hatten wir 27 Baurahmen, die wir schleudern konnten. Hierfür fuhren wir zu Herrn Matt nach Fischerbach, der uns wieder seine Ausrüstung zur Verfügung stellte. Darüber hinaus aber auch seine Zeit und sein Fachwissen! Vielen Dank!

Doch bevor die Rähmchen in die Schleuder konnten, immer vier auf einmal, mussten wir die Waben abdeckeln. Dies geschieht von Hand und ist eine ganz schön klebrige und zeitintensive Angelegenheit. Nach der ganzen Vorarbeit war es dann endlich soweit: Der Honig kam goldglänzend aus der Schleuder geflossen. Dies ist immer ein besonderer Moment. Natürlich kosteten wir alle einmal und auch die Qualität des Honigs überprüften wir. In diesem Jahr hat der Honig einen Wasseranteil von 14/14.5 %. Unser Waldhonig hat also wieder eine Topqualität und würde wieder die Kriterien des Deutschen Imkerverbandes erfüllen.

Hendrik hatte bereits im Vorfeld die Etiketten überarbeitet und so konnten wir bereits einige wenige Gläser abfüllen. Den restlichen Honig werden wir noch im Juli abfüllen. Insgesamt werden wir dieses Jahr rund 50 kg Honig ernten, denn wir alsbald wieder verkaufen werden.

Heute hatten wir aber auch noch ein zweites Projekt. Michael Kühn von der Hochschule Offenburg begleitet aktuell unsere Schülerfirma und wird über den Prozess der Honiggewinnung einen kleinen Film produzieren. So haben wir heute neben der Arbeit auch noch gefilmt und schon erste Texte in die Kamera gesprochen. Eines sei verraten: Es war sehr lustig und es gelang nicht beim ersten Mal.  Nun ist Herr Kühn an der Reihe, er wird den Film fertigstellen. Wir sind auf das Endergebnis sehr gespannt. Vielen Dank!

Juni 2017

Es honigt!

Unsere Bienen sind sehr fleißig und viele unserer Waben sind schon abgedeckelt. In unseren Völkern sieht es gut aus, aber wir wollen unseren Bienen noch etwas Zeit geben, schließlich wollen wir eine gute Qualität unseres Honigs erreichen. So haben wir entschieden, dass wir erst im Juli schleudern. Wir sind gespannt, wie viel Honig wir dieses Jahr ernten können. Da wir leider noch wenig Ausstattung haben, werden wir wieder gemeinsam mit Hermann Matt vom Imkerverein schleudern.

Übrigens werden wir bis zum Ende des Schuljahres noch von Michael Kühn, von der Hochschule Offenburg begleitet. Er wird gemeinsam mit uns den Prozess der Honiggewinnung in einem kleinen Film festhalten. Ein spannendes Projekt!

Unsere Königin hat sich sehr gut entwickelt. Damit wir sie im Volk immer schnell finden, haben wir sie mit einem grünen Punkt gezeichnet. Dies ist üblich bei Imkern und tut den Königinnen auch nicht weh. Jedes Jahr wird übrigens eine andere Farbe verwendet.

Mai 2017

Der Mai stand leider unter keinem guten Stern, wir haben ein halbes Volk verloren. Im Frühjahr besteht diese Gefahr leider immer. So haben wir zwar regelmäßig Schwarmkontrollen durchgeführt, aber dennoch konnten wir nicht verhindern, dass uns ein Schwarm „abgehauen“. Eine Königin hat ihre Bienen mitgenommen. Sehr ärgerlich! Vielleicht war unsere Kontrolle nicht engmaschig genug, denn wir hatten Schwarmzellen gefunden. Alles Suchen nutzte nichts, der Schwarm blieb verschwunden. Nun mussten wir eine neue Königin heranziehen. Hierfür haben wir mehrere Königinnenzellen im Volk beobachtet.  Nach einiger Zeit ist dann unsere neue Königin geschlüpft- sie ist ein Prachtexemplar!

Niclas, der zwischenzeitlich sogar eigene Bienen hält, hat außerdem gemeinsam mit Pascal und Kai in der 5b einen Vortrag über Bienen gehalten. Er hat großes Fachwissen bewiesen! Schade, dass einige aus unserer Firma nun den Abschluss gemacht haben. Ehrlich gesagt, sorgen wir uns aktuell etwas um den Nachwuchs. Wir müssen Ideen entwickeln, wie wir langfristig Mitarbeiter bekommen. Hierfür entwickelte Hendrik ein Konzept und es soll unserem Schulleiter vorgestellt werden.

Doch wir haben noch mehr geschafft: Denn zwei neue Völker sind bei uns eingezogen und gemeinsam mit Herrn Matt haben wir nochmal einen Ableger gebildet. Außerdem haben wir Kästen gekauft, die gestrichen werden mussten.

April 2017

Vor kurzem wurde ein Bericht über uns im Schwarzwälder Bote veröffentlicht.

Wer Lust hat, zusammengefasst etwas über die Geschichte unseres Unternehmens sowie über unsere Pläne für die Zukunft zu erfahren, kann sich den Artikel hier gerne durchlesen.

Übrigens haben wir im April auch Zwischenwände in die selbstgebauten Rähmchen eingelötet. Diese wurden von Herrn Matt aus Bienenwachs selbst hergestellt.

Februar/März 2017

Herstellung eigener Rähmchen mit der Unterstützung von Herr Moser und Herr Matt

Dezember 2016/Januar 2017

Frohes neues Jahr!

Unsere Bienen haben den harten Winter überlebt!

In dem neuen Jahr fokussieren wir uns auf die Skalierung unseres Unternehmens sowie auf eine neues Bestellsystem, das den Kunden ermöglichen soll, bequem online zu bestellen. Bereits im Mai/April wollen wir von unseren 2 Völkern auf 5-6 aufstocken.

Der nächste Verkauf steht an- Bestellungen sind bald möglich!

Im Moment feilen wir an unserer Produktpalette und an unserem Marketing. Unsere Honiglöffel werden fest ins Programm aufgenommen und, soviel sei verraten, wir haben weitere Ideen!Gut, dass wir zwei neue Mitglieder gefunden haben. Herzlich willkommen Kai und Klejdi! Wir haben aus diesem Grund unsere Schwerpunktbereiche neu überdacht. Wer macht was und ist verantwortlicher Ansprechpartner? Übrigens pflegen wir unsere Homepage nun selber. Unsere Texte und Bilder können wir nun selbst hochladen.Da wir nun den nächsten Honig abfüllen möchten, haben wir uns Gedanken über den Verkaufsweg gemacht. So haben wir festgelegt, dass man unseren Honig über die Homepage, bzw. unsere neue Emailadresse bestellen kann. Hendrik hat hierfür tolle Fotos gemacht und einen kleinen Flyer entwickelt. Hilfreich war, dass uns Kristina Förtsch von der Hochschule Offenburg im Moment noch weiter unterstützen kann, sie hat hier viel Wissen, was sie mit uns teilt. Angedacht ist auch, dass noch ein Artikel in der örtlichen Presse platziert wird.Wir sind nun sehr gespannt, ob der Honig und die Löffel gut verkauft werden.

Übrigens sind wir auf der Homepage der Bildungsregion erwähnt: Bildungsregion-Ortenau

Oktober 2016

Wir planen die nächste Bienensaison!

Momentan müssen wir nicht an den Bienen arbeiten- arbeitslos sind wir dennoch nicht. Schließlich haben wir nun Zeit auf unsere erste Saison zurückzublicken sowie den Verkauf zu planen.Unsere erste Saison war sehr spannend- alles musste zum ersten Mal geplant und erledigt werden. Im Rückblick haben wir festgestellt, dass wir unsere Arbeit besser dokumentieren und einheitliche Formen finden müssen. Hendrik hat deshalb Richtlinien für das Protokoll erstellt und auch den Stundenzettel überarbeitet. Stunden- ein wichtiges Thema: Ehrlich haben wir auf unsere Stunden geschaut. Alle haben sich eingebracht, manche mehr, manche weniger. Was machen wir nun mit dieser Feststellung? Abschließend haben wir das noch nicht besprochen, aber vielleicht werden wir eine mögliche Ausschüttung an die Einbringung der Arbeitskraft koppeln.Aber wir haben noch mehr auf den Weg gebracht- so haben Niklas und Pascal begonnen Honiglöffel zu drechseln. Die ersten Ergebnisse sind wirklich toll geworden und so können wir ein weiteres Produkt in unsere Palette aufnehmen. Darüber hinaus wollen wir auch Weihnachtskörbchen als Geschenkidee anbieten.Übrigens unterstützt uns auch die Technikgruppe von Herrn Lehmann und Herr Krämer. Sie werden für unsere Bienenvölker, bisher stehen sie auf der Wiese, einen guten Untergrund bauen. Herzlichen Dank!So vorbereitet möchten wir unsere Bienenvölker auch aufstocken. Hierfür werden wir einen Teil unseres Gewinns wieder einsetzen. Einen Ableger konnten wir schon im Sommer bilden, dieser steht bereits bei den Völkern.

August/September 2016

Ferienzeit, aber nicht Freizeit ;-)

Auch wenn wir die Ferien sehr genossen haben, unsere Bienen haben wir nicht vernachlässigt. Jede Woche haben wir nach unseren Bienen geschaut und sie mit Zuckerwasser gefüttert. Hierfür mussten wir uns absprechen und alle mussten mal ran.Im September konnten wir dann unseren ersten Verkauf starten- endlich! Hierfür mussten wir zuvor festlegen, welche Größen wir anbieten wollen und natürlich musste auch kalkuliert werden. Das war echtes Wirtschaften und nicht immer waren wir uns einig, wie hoch unsere Gewinnspanne sein soll, auch diskutierten wir über die Gläsergrössen. Ein herzliches Dankeschön an Paul Weber vom Imkerverein, der spontan Zeit gefunden hat, Honig mit uns abzufüllen.Am Zirkuswochenende unserer Schule verkauften wir dann und es war klasse! Am Ende des Wochenendes hatten wir alles verkauft. Spannend, dass unser 50g Gläschen nicht so gefragt war, wie wir gedacht hatten.

Juli 2016

Einige Waben sind schon abgedeckelt, so dass wir wirklich bald unseren ersten Honig schleudern können. Zuvor mussten wir allerdings feststellen, dass im linken Volk die Königin verschwunden ist. Wir wissen leider nicht, was passiert ist. Aber jedes Volk braucht eine Königin, sonst gibt es keinen Nachwuchs. Herr Matt erklärte uns, was wir nun tun können. So kontrollierten wir alle Waben, ob vielleicht eine Königinnenzelle vorhanden ist. Das bedeutet, dass das Volk eigenständig für Nachwuchs sorgt. Aber auch hier muss man aufpassen, da es immer wieder vorkommt, dass es mehrerer solcher Zellen gibt. Ist das nicht der Fall, dann muss der Imker eine Königin einsetzen. Wir haben Glück gehabt
- es gab eine Königinnnenzelle. Sie sah auch gesund aus, so dass wir sie intensiv beobachtet haben. Am 16. Juli haben wir dann die neue Königin entdeckt und auch gezeichnet. Wer findet sie auf dem Foto? Ende Juli stand dann endlich der Termin zum Schleudern fest. Da wir noch keine Schleuder besitzen, waren wir mal wieder auf die Hilfe von Herrn Matt angewiesen. Gemeinsam bereiteten wir alles vor und fuhren dann zu ihm nach Hause. Er hat eine elektrische Schleuder, so dass wir unsere Waben komfortabel schleudern konnten. Das war ein echtes Highlight, als der erste Honig aus der Schleuder floss. Schnell füllte sich der Eimer mit glitzerndem, wohlschmeckenden Honig, rund 20-25 kg! Wir prüften sogar noch den Wassergehalt den Honigs, dies ist ein Qualitätsmerkmal und wir hätten sogar die Norm des Deutschen Imkerverbandes erfüllt, da unser Honig nur 16% Wassergehalt hat, erlaubt sind unter 18%. Zugegebenermaßen waren wir etwas stolz;) Hendrik hatte bereits ein Musteretikett vorbereitet, so dass wir am kommenden Morgen ein kleines Gläschen Herrn Terglane, unserem Schulleiter, überreichen konnten. Der Honig muss sich nun noch etwas absetzen, derweil kümmern wir uns um die möglichen Abfüllmengen, außerdem werden die Etiketten noch überarbeitet und auch um die Vermarktung kümmern wir uns bereits.  

Juni 2016

So langsam kommen wir in das Arbeiten rein- auch wenn uns Herr Matt vom Imkerverein Haslach weiterhin viel hilft. Dank einer Spende der Sparkasse Haslach-Zell konnten wir uns nun auch eigenes Werkzeug kaufen. Ein erster Schritt zur Selbstständigkeit;)
Nach wie vor haben wir in regelmäßigen Abständen überprüft, ob unsere Bienen schwärmen wollen. Hierfür war es notwendig, dass einige von uns auch außerhalb der normalen Treffen an den Bienen gearbeitet haben. Wie in einem "echten" Betrieb haben wir deshalb auch eine Art Stundenzettel eingeführt, da uns aufgefallen ist, dass einige sehr viel Zeit investieren. Alle waren damit einverstanden. Wir sind gespannt, wenn wir am Ende des Schuljahres die Stundenzettel auswerten. Sicherlich werden wir uns Gedanken machen müssen, wie wir dann mit dem Ergebnis umgehen. Einige von uns arbeiten parallel bereits intensiv an einem Logo und dem Etikett, denn so wie es aussieht, können wir im Juli schleudern, also unseren ersten Honig ernten. Bei dem Etikett gibt es gesetzliche Grundlagen, die wir einhalten müssen, darüber hinaus soll sich auch das Schullogo aus dem Etikett wiederfinden.
Ende Juni haben wir nun außerdem auch einen Ableger gebildet, da wir gerne im kommenden Schuljahr unsere Völker erweitern wollen. Nicht immer ist das Ableger machen erfolgreich. Wir müssen also abwarten- wir berichten!

Mai 2016

Unsere Bienenvölker sind endlich eingezogen! Doch zuvor gab es noch einiges zu tun. Schließlich musste der Standort hinter dem Gebäude A zunächst vorbereitet werden.

Bei strömenden Regen ebneten wir die Fläche und setzten Holzbalken, so dass die Bienenkästen optimal stehen. Sicherlich ist der Bienenstand momentan nur ein Provisorium, aber es war wichtig, dass die Bienen möglichst bald bei uns einziehen. Ein selbstgebauter Bienenstand ist aber ein Ziel, welches wir ebenfalls angehen wollen. Zunächst aber ein Dank an unseren Bildungspartner "Zimmerei Armbruster"- schnell und unkompliziert hatte uns die Zimmerei mit perfekt vorbereiteten Hölzern unterstützt, ebenso wie die der Bauhof der Stadt Haslach.

Damit war alles vorbereitet. Um unsere zwei Bienenvölker abzuholen, mussten wir uns frühmorgens noch vor dem Unterricht auf den Weg machen, da die Bienen dann noch nicht schwärmen. Herr Matt von Imkerverein begleitete uns nach Steinach, zu dem Imker, der uns die Bienen verkauft hat. Nachdem wir die Völker an ihren Standort gesetzt hatten und das Flugloch geöffnet hatten, begann es zu schwärmen.

Als nächste Arbeit stand das Umsetzen der Bienen auf dem Programm. Jetzt mussten wir wirklich mal hautnah ran. Da wir noch keine Ausrüstung haben, hat uns der Imkerverein Haslach ebenfalls wieder unterstützt. Herr Matt hatte Smoker (Rauchgerät), Stockmeißel, Rähmchen und sogar Imkeranzüge mitgebracht. Er half uns beim Umsetzen und zeigte die Handgriffe, ergänzt mit vielen Erklärungen. Wir fütterten die Bienen auch mit etwas Zuckerwasser, da sie aufgrund des schlechten Wetters zu wenig Nahrung hatten.

In den kommenden Wochen müssen wir circa einmal in der Woche nach den Völkern schauen. Zum Beispiel haben wir auch in den Ferien "Schwarmkontrollen" durchgeführt. Unsere Bienen wollen gepflegt werden, auch in den Ferien! Natürlich haben wir uns abgewechselt.

Sicherlich ist das aber ein Thema, das wir besprechen müssen. Wer macht wann was? Wir haben zwar unterschiedliche Arbeitsbereiche festgelegt, aber es gibt noch keine festen Absprachen.

Parallel neben der Arbeit an unseren Bienen mussten wir uns außerdem um unsere Finanzen kümmern. Hier gab es sehr erfreuliche Nachrichten. Die örtlichen Banken Volksbank und Sparkasse haben uns beide mit einer Spende unterstützt! Herzlichen Dank! Parallel haben wir uns auch bei einer Stiftung beworben.

Jedes Produkt braucht auch einen Namen, natürlich auch unser Honig. Zwar können wir noch lange nicht mit ein Ernte rechnen, aber es ist sinnvoll, dass wir uns schon mal um ein Logo etc. kümmern. Wir wollten unsere Mitschüler miteinbeziehen und haben deshalb einen Wettbewerb veranstaltet. Es kamen einige interessante Vorschläge. Nach einer Abstimmung unter uns Mitgliedern haben wir uns für den Namen "Bildungshonig" entschieden. Nun können wir hierzu ein Logo und Werbung erarbeiten. Hier hilft uns wieder Kristina Förtsch von der Hochschule.

Übrigens: Wer Sorge hat, dass die Bienen nun bei offenem Fenster in die Klassenzimmer fliegen, den können wir beruhigen: Bienen haben eine Flugrichtung und diese führt weg von der Schule.

April 2016:

Momentan beschäftigen wir uns mit der Finanzierung unseres Vorhabens. Wir haben beschlossen, dass wir einen Kuchenverkauf organisieren wollen, außerdem möchten wir uns bei einer Stiftung für Fördergelder bewerben. Vielleicht möchten wir auch noch Anteilsscheine verkaufen, darüber sind wir uns noch unsicher. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt bei unserer Sitzung war auch die Frage nach möglichen Standorten für unseren Bienenstand. Vor- und Nachteile wurden von uns abgewogen. Ein Standort scheint uns am geeignetsten. Dies müssen wir aber mit unserem Rektor besprechen, sodass wir um einen Termin bei ihm gebeten haben. Wir möchten ihm schließlich unser Konzept vorstellen. Geplant ist, dass wir ein Bienenvolk kaufen und davon einen Ableger bilden. Dann könnten wir, wenn es gut läuft, dieses Jahr vielleicht schon Honig ernten!

Bis zum nächsten Treffen hat nun jeder einige Aufgaben abzuarbeiten und auch ein Name für unser Unternehmen muss gefunden werden. Damit das gut läuft, haben wir uns Fristen gesetzt und für die unterschiedlichen Bereiche (Finanzen, Marketing, Technik, Verkauf und Imkern) Hauptverantwortliche bestimmt.

Übrigens: Dank dem Imkerverein Haslach und besonders Herrn Matt haben wir nun die Zusage, dass wir ein gutes Bienenvolk bekommen. Umso wichtiger ist nun, dass wir eine erste finanzielle Grundlage schaffen.

März 2016:

Wir, neun Acht- und Neuntklässler sowie ein Siebtklässler haben gemeinsam mit unserer betreuenden Lehrerin Frau Nitz die Schülerfirma gegründet. Wolf Blochowitz und Kristina Förtsch von der Hochschule waren zu Besuch und informierten uns über die ersten Grundlagen eines Unternehmens. So konnten wir an diesem Tag auch schon mal unsere Aufgaben verteilen. Natürlich haben auch wir einen "Chef"- sogar zwei. Auch für unsere Finanzen konnten wir ein Mitglied gewinnen.

Nach dieser ersten Auftaktveranstaltung beschlossen wir, dass wir uns Näher informieren müssen, da nur ein Mitglied unserer Schülerfirma bereits selber ein Bienenvolk hat. So besuchten wir in den Ferien den Fachhandel Bienen Meier in Haslach. Es war spannend zu erfahren, was alles notwendig ist, um eine Imkerei aufzubauen.

In der Schule konnten wir dann eine erste Kalkulation aufstellen, das ist wichtig, schließlich verfügen wir noch über kein Startkapital.

Wir haben sogar schon Unterstützer gefunden:

Die Hochschule Offenburg unterstützt uns im Rahmen des Projekts "SchülerUnternehmen". Eine Studentin der Hochschule besucht uns alle zwei Wochen und arbeitet mit uns. Und auch der Imkerverein Haslach ist mit im Boot. Er wird uns fachlich begleiten. Herzlichen Dank dafür!